04.03.2011, 10:49 Uhr | dapd
Hannover (dapd-nrd). Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) hat der Opposition die Schuld am Scheitern eines Schulkonsenses im Land gegeben. CDU und FDP hätten sich mit dem Konzept der Oberschule deutlich in Richtung eines schulpolitischen Konsenses bewegt, sagte er in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagausgabe).
"Die Opposition hat sich keinen Millimeter bewegt. Damit ist klar, wer die Verantwortung dafür trägt, dass es in Niedersachsen nicht zu einer schulpolitischen Einigung kommt", betonte der Regierungschef in dem Interview.
McAllister war sich sicher, dass die neue Oberschule, die im August an den Start gehen soll, auch überzeugen wird. "Die Oberschule wird laufen wie geschnitten Brot", sagte er. Die neue Schulform soll Haupt- und Realschule zusammenführen und zusätzlich einen gymnasialen Zweig bis zur zehnten Klasse anbieten.
Am Freitag sollte im Kultusausschuss über das Gesetz zur neuen Oberschule abgestimmt werden. Übernächste Woche (15. bis 18. März) stehen dann die Beratungen dazu im Landtag an.
dapd
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