12.01.2011, 12:41 Uhr | DAPD
Mainz (dapd-rps). Bislang ist offenbar kein dioxinhaltiges Futtermittel an Tiere in rheinland-pfälzischen Betriebe verfüttert worden. "Die tierisch produzierten Lebensmittel sind nach heutigem Stand sicher und unbelastet", sagte die rheinland-pfälzische Verbraucherschutzministerin Margit Conrad (SPD) am Dienstag vor dem Umweltausschuss. Allerdings seien bis Dienstag 1.356 dioxinverseuchte Eier im rheinland-pfälzischen Handel aufgetaucht. Diese stammten alle von ein und demselben Betrieb, der jedoch in einem anderen Bundesland ansässig sei. Nach Rheinland-Pfalz gelangten die Eier über verschiedene Vertriebswege, die nun genau ermittelt werden müssten, sagte Conrad. Zudem kündigte sie landesweit "gezielte Kontrollen" in Schlachthöfen an, nachdem am Dienstag erstmals in Niedersachsen dioxinhaltiges Schweinefleisch aufgetaucht war.
Conrad sprach von einem "schwerwiegenden Futtermittelskandal". Für Verbraucher bestehe allerdings keine akute Gefahr. "Nur würden wir Lebensmittel mit solchen Dioxinkontaminationen dulden, könnten wir auf Dauer eine Gefährdung nicht ausschließen, vor allem nicht bei Risikogruppen wie Kindern."
Conrad sagte, einen hundertprozentigen Schutz vor solchen Skandalen gebe es zwar nicht, dennoch müsse die Futtermittelkontrolle verbessert werden. Dazu zähle ein Zulassungsverfahren für herstellende Betriebe und verpflichtende amtliche Kontrollen bereits zu Beginn der Futtermittel-Produktionskette. Die Ministerin plädierte zudem dafür, dass Laborergebnisse wie bis zum Jahr 2005 üblich an die Behörden weitergereicht werden müssten.
DAPD
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Ohne Handumdrehen schneller fertig: 18-tlg. Set statt 59,99 € jetzt für nur noch 39,99 €. von neckermann