30.08.2011, 14:53 Uhr | dapd
Saarbrücken (dapd-rps). Eine "Task Force Grenzgänger" soll künftig dazu beitragen, rechtliche und administrative Hemmnisse für Berufspendler in der Großregion Saar-Lor-Lux abzubauen. Die Arbeitsgruppe werde im Auftrag des Gipfels der Großregion ihre Arbeit am 1. September aufnehmen, sagte die saarländische Arbeits- und Sozialministerin Monika Bachmann (CDU) am Dienstag in Saarbrücken. Die größten Probleme für Pendler lägen in unterschiedlichen Rentensystemen, bei der Pflegeversicherung sowie der Anerkennung von Bildungsabschlüssen.
Die Arbeitsgruppe soll Vorschläge zu grundsätzlichen Verbesserungen der Mobilität in der Großregion erarbeiten und als Bindeglied zwischen den Akteuren auf dem Arbeitsmarkt sowie den politischen Ebenen von den Ländern bis zur Europäischen Union dienen. In der Großregion pendeln nach Angaben des Ministeriums täglich über 200.000 Menschen über nationale Grenzen hinweg zwischen Arbeitsplatz und Wohnort.
dapd
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