08.11.2010, 12:59 Uhr | DAPD
Mainz (dapd-rps). Etwa 1.200 Lehrkräfte aus allen Schulen in Rheinland-Pfalz haben sich seit 2007 im Rahmen eines Förderprogramms zu Jugendschutzmedienberatern ausbilden lassen. Diese Zwischenbilanz zum Landesprogramm "Medienkompetenz macht Schule" gab Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) am Montag bei einer Fachtagung in Budenheim bei Mainz bekannt. Die Beraterausbildung für Lehrer ist Teil eines bis 2011 laufenden Programms. Damit will das Bildungsministerium dafür sorgen, dass an allen Schulen des Landes Ansprechpartner für Schüler und andere Lehrer beim Umgang mit elektronischen Medien bereitstehen. Zudem haben sich nach Ministeriumsangaben rund 13.000 Eltern in speziellen Elternabenden über das Thema informiert. 600 ältere Schüler hätten darüber hinaus eine Ausbildung zum "Medienscout" abgeschlossen, um ihr Fachwissen an Mitschüler weitergeben zu können.
Auch die technischen Voraussetzungen zur Medienerziehung an den Schulen wurden der Ministerin zufolge verbessert: Seit Schuljahresbeginn seien insgesamt 60 Schulen etwa mit elektronischen Wandtafeln, Laptop-Wagen und Computern im Wert von jeweils 40.000 Euro ausgestattet worden. "Damit steigt die Zahl der Schulen, die im Bereich der Medienerziehung durch zusätzliche Hardware ganz gezielt vom Land zusätzlich unterstützt werden, auf insgesamt 390 Schulen", sagte Ahnen.
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