04.03.2011, 11:40 Uhr | dapd
Würzburg (dapd-bay-bay). Die Autobahn 3 darf im Stadtgebiet von Würzburg sechsspurig ausgebaut werden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Donnerstag eine Klage gegen einen entsprechenden Beschluss der Regierung von Unterfranken ab. Die 5,4 Kilometer lange Ausbaustrecke verläuft von Westen über die Anschlussstelle Würzburg-Heidingsfeld und endet etwa zehn Kilometer westlich des Autobahnkreuzes Biebelried. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und der Würzburger Oberbürgermeister Georg Rosenthal (SPD) begrüßten das Urteil.
Die Gegner des Ausbaus wollten die A 3 nach Süden verlegen und den Stadtteil Heuchelhof untertunneln. Nach Ansicht des Gerichts ist die Entscheidung der Planfeststellungsbehörde für den Ausbau der bestehenden Trasse nicht zu beanstanden. Die Klage sei daher unbegründet, sagte ein Sprecher.
Herrmann sagte, wenn der Bund die für den Ausbau erforderlichen 170 Millionen Euro bereitstelle, könne 2013 mit den ersten Arbeiten an der Strecke begonnen werden. Der Minister verwies darauf, dass die Fahrbahn zum Schutz der Anwohner vor Verkehrslärm um bis zu neun Meter abgesenkt werde und zudem ein mehr als 500 Meter langer Tunnel geplant sei.
Rosenthal sagte, es stehe außer Zweifel, dass die A 3 längst ihr Limit erreicht habe. Der sechsspurige Ausbau werde den Standort Würzburg stärken.
(BVerwG 9 A 8.10)
dapd
6 Fl. 2010er Condesa Eylo Verdejo + Karaffe für nur 39,- € statt 72,30 €. von Hawesko
Endlos ins deutsche Festnetz telefonieren. Volle Kostenkontrolle. von congstar.de
Ohne Handumdrehen schneller fertig: 18-tlg. Set statt 59,99 € jetzt für nur noch 39,99 €. von neckermann