28.03.2011, 11:34 Uhr | dapd
München (dapd-bay). Nach der Wahl in Baden-Württemberg fordern Studenten in Bayern die Abschaffung der Studiengebühren. Sie hoffe, dass die Regierung aus den Wahlergebnissen in Baden-Württemberg ihre Konsequenzen ziehe und die Studiengebühren ebenfalls abschaffe, sagte die Sprecherin der Landes-Asten-Konferenz Bayern, Hannah Klein, am Montag in München.
Die Studenten könnten nicht verstehen, warum sie in einem der reichsten Bundesländer Studiengebühren zahlen müssten.
Auch die Studierendenvertretung der Ludwig-Maximilians-Universität in München hofft auf eine Signalwirkung aus dem Nachbarland. "Die unsozialen Studiengebühren werden zurecht von den Wählern abgestraft. Die bayerische Regierung muss das erkennen, oder es wird ihr genauso ergehen wie Schwarz-Gelb in Baden-Württemberg", sagte Studierendenvertreterin Eva Blomberg. "Diese Entwicklung gibt uns Mut."
Der Studierendenvertreter der Technischen Universität München, Ari Wugalter, befürchtet, dass Studenten lieber in Baden-Württemberg als in Bayern studieren, wenn die Gebühren im Freistaat erhalten bleiben sollten. "Viele Talente werden Bayern so verloren gehen", prognostizierte Wugalter.
dapd
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