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Ahnen will Besoldung von Professoren prüfen lassen

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Ahnen will Besoldung von Professoren prüfen lassen

14.02.2012, 16:48 Uhr | dapd

Rheinland-Pfalz wird auf Grundlage der neuen Bundesverfassungsgerichtsentscheidung die Besoldung von Professoren im Land prüfen. Die von dem Karlsruher Urteil in Rheinland-Pfalz betroffenen sogenannten W-Besoldungsgehälter befänden aber schon jetzt im bundesweiten Vergleich im oberen Drittel der Gehaltsskala, sagte Wissenschaftsministerin Doris Ahnen (SPD) am Dienstag in Mainz.

Laut Ahnen sieht eine 2009 beschlossene Neuregelung des Dienstrechts eine Anhebung der Professorengehälter zum 1. Juli vor. Außerdem seien leistungsbezogene Zahlungen für die Hochschullehrer in einer Landesverordnung nachvollziehbar geregelt.

Der rheinland-pfälzische DGB verweist auf die von der rot-grünen Landesregierung jüngst beschlossene Deckelung der Anhebung der Besoldungshöhe von einem Prozent für Beamte in den kommenden fünf Jahren. Das Urteil könne Auswirkungen auf die Bezahlung aller Beamten haben, sagte der DGB-Vorsitzende Dietmar Muscheid. Gebe es Hinweise, dass die Landesregelung verfassungswidrig sei, werde der DGB die Beschäftigten auffordern, ihre Ansprüche geltend zu machen.

Die Bezahlung von Professoren kommt nach dem Karlsruher Urteil bundesweit auf den Prüfstand. Die Richter entschieden, dass in Hessen die Grundgehälter für Hochschulprofessoren zu niedrig sind.


dapd  

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