27.01.2011, 10:54 Uhr | DAPD
London (dapd). Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin hat ihr Geschäftsjahr 2010 schwächer als erwartet abgeschlossen. Wie das Unternehmen am Mittwochabend auf der Basis vorläufiger Zahlen mitteilte, wurde ein betriebliches Ergebnis (Ebit) im negativen einstelligen Millionenbereich erzielt. Darüber hinaus gehende Angaben machte das Unternehmen nicht.
Ursächlich für dieses von der Unternehmensplanung abweichende Ergebnis seien Sondereinflüsse in den Monaten November und Dezember, insbesondere der strenge Winter in Europa, ein Fluglotsenstreik in Spanien und die Ankündigung von Streikmaßnahmen bei der Gesellschaft gewesen, hieß es weiter. Die endgültigen Zahlen sollen am 24. März veröffentlicht werden.
Air Berlin hatte in der Vergangenheit zwar keine konkrete Ebit-Prognose ausgegeben, aber davon gesprochen, diese Kennziffer steigern zu wollen. 2011 sollte das Ergebnis dann 55 Millionen Euro erreichen. 2009 hatte das Ebit 28,5 Millionen Euro betragen. Unter dem Strich hatte Air Berlin bereits ein negatives Ergebnis für 2010 angekündigt. Ein negatives Finanzergebnis werde 2010 zu einem Nettoverlust führen, hatte es zuletzt im November geheißen.
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