09.01.2012, 10:15 Uhr | dapd
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat bei der Sanierung des Bergwerks Asse auch die dort lagernden Schwermetalle im Blick. Für die Langzeitsicherheit seien die radioaktiven und chemotoxischen Stoffe berücksichtigt worden, sagte Behördensprecher Werner Nording am Montag. Er widersprach damit indirekt dem Göttinger Chemie-Professor Rolf Bertram, der am Wochenende vor einer Fokussierung "allein auf das radioaktive Inventar" der Asse gewarnt hatte.
Dass die Gebinde mit den radioaktiven Abfällen auch chemotoxische Bestandteile enthielten, habe das BfS von Anfang an bekannt gegeben, sagte Nording weiter. Die Behörde habe einen Überblick über Art und Umfang der eingelagerten Bestandteile, "so weit wir uns auf die Einlagerungsdokumente verlassen können."
dapd
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