10.02.2012, 15:07 Uhr | dapd
Das Bundesumweltministerium bekennt sich klar zur Rückholung der radioaktiven Abfälle aus dem maroden Atommülllager Asse. Für Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) "hat die Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Asse oberste Priorität", versicherte die Parlamentarische Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser (CDU) am Freitag im Bundestag. Es gehe jetzt zunächst darum, die Grube zu sichern, damit alle Fakten geprüft werden könnten. Dann müsse die Rückholung vorbereitet werden.
Heinen-Esser stellte ein Sondergesetz zur Rückholung der Fässer, eine "Lex Asse", in Aussicht. Der niedersächsische Umweltminister Stefan Birkner (FDP) hatte dies zuvor ebenso gefordert wie Vertreter der Opposition.
dapd
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