14.02.2012, 13:44 Uhr | dapd
Der deutliche Aufschwung der hessischen Industrie im vergangenen Jahr hat sich auch positiv auf die Zahl der Beschäftigten ausgewirkt. Während der Umsatz um 13 Prozent auf 105,5 Milliarden Euro wuchs, stieg die Zahl der Beschäftigten im Jahresdurchschnitt um 3,5 Prozent auf rund 351.400, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. 2010 und 2009 sei die Zahl der Stellen noch rückläufig gewesen.
Am stärksten habe die Beschäftigtenzahl in der Gummi- und Kunststoffverarbeitung zugelegt, um 4,9 Prozent auf 31.100. Im Maschinenbau und bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen betrug das Plus jeweils 4,1 Prozent auf 38.200 beziehungsweise 24.300, wie das Landesamt mitteilte. Der Kraftwagensektor habe mit 46.600 Beschäftigten 2,9 Prozent mehr als 2010 verzeichnet.
Führend beim Umsatzanstieg waren den Angaben zufolge der Kraftwagensektor mit einem Plus von 19 Prozent auf 16,4 Milliarden Euro, die Gummi- und Kunststoffverarbeitung mit ebenfalls 19 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro und der Maschinenbau mit 15 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro. In den letzten Monaten des Jahres habe sich der Boom jedoch abgeschwächt, erklärte das Statistikamt. Allerdings sei die Zahl der Beschäftigten im Dezember infolge des Weihnachtsgeschäfts um 3,5 auf 354.700 gestiegen.
dapd
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