16.11.2010, 14:18 Uhr | DAPD
Weimar (dapd-lth). Bauingenieure der Bauhaus-Universität Weimar erforschen in einem neuen Projekt die Schimmelbildung in Wohnräumen. In einem ersten Schritt werden in bundesweit 230 Messungen Daten über die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Wohnungen gesammelt und ausgewertet, wie die Universität am Dienstag mitteilte. In Abhängigkeit von der Wärmedämmung und der Bewohneranzahl sollen sogenannte Klimaprofile für verschiedene Gebäudetypen erstellt werden.
Darauf aufbauend soll ein Verfahren entwickelt werden, um im Schadensfall klarer zwischen dem Verschulden des Nutzers oder Mängeln am Gebäude unterscheiden zu können. Zudem sollen die Erkenntnisse zur Planung der geeigneten Wärmedämmung beim Neubau oder der Sanierung von Gebäuden genutzt werden.
Das Projekt wird ab Februar 2011 über eine Laufzeit von drei Jahren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 445.000 Euro gefördert.
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