13.02.2012, 16:20 Uhr | dapd
Mehr Besucher und Rekordeinnahmen: Die bayerischen Schlösser und Burgen haben 2011 mit 5,05 Millionen Besuchern um 7,4 Prozent mehr zahlende Gäste als vor einem Jahr angelockt. Dadurch erhöhten sich die Einnahmen um zehn Prozent auf mehr als 59 Millionen Euro und erreichten ein Rekordhoch, wie Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) am Montag in München bei der Vorstellung der Jahresbilanz der Schlösserverwaltung berichtete.
Als überragender Publikumserfolg habe sich die Landesausstellung "Götterdämmerung - König Ludwig II. und seine Zeit" im Schloss Herrenchiemsee mit rund 575.000 Besuchern entpuppt, sagte Söder. Spitzenreiter sei aber wie jedes Jahr das Schloss Neuschwanstein mit mehr als 1,4 Millionen Gästen. Zusammen mit den anderen beiden Königsschlössern Herrenchiemsee und Linderhof habe Neuschwanstein rund die Hälfte aller Besucher der Schlösserverwaltung angelockt.
Für das laufende Jahr kündigte der Finanzminister die Sanierung des Heidenturms auf der Nürnberger Kaiserburg als wichtige Maßnahme an sowie den Abschluss der dreijährigen Restaurierung der Hofkirche der Würzburger Residenz. Zudem solle bis Herbst die Dachstuhlsanierung in der Befreiungshalle in Kelheim beendet werden.
Söder wies zudem auf die Eröffnung der Ausstellung "Ritter, Recken, edle Frauen. Burg Prunn und das Nibelungenlied" am 31. Mai 2012 auf der Burg Prunn im Altmühltal hin. Die Burg ist den Angaben zufolge eine der besterhaltenen mittelalterlichen Burganlagen Deutschlands und Fundort des sogenannten Prunner Codex, einer der ältesten vollständigen Handschriften des Nibelungenliedes.
dapd
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