15.10.2010, 11:55 Uhr | DDP
Hamburg (dapd-nrd). Professorenstellen sind im Nordwesten offenbar nicht von Sparmaßnahmen betroffen. An der Universität Hamburg sind zwar derzeit 170 der 640 Professorenstellen nicht besetzt, wie Christiane Kuhrt, Sprecherin des Universitätspräsidenten mitteilte. Die freien Stellen würden aber wieder besetzt. Im Verwaltungsbereich dagegen müssten wegen des im September vom Hamburger Senat beschlossenen Sparpakets bis zu 50 Stellen gestrichen werden. "Die Struktur bleibt stabil", versicherte Kuhrt. Es soll keine Streichungen bei den Professorenstellen geben.
Von den beschlossenen Sparmaßnahmen in Höhe von 1,25 Prozent sei der Verwaltungsbereich aller Behörden betroffen, erklärte Timo Friedrichs, Sprecher der Hamburger Wissenschaftsbehörde. Dazu soll niemand entlassen, sondern Stellen nicht nachbesetzt werden. Die Zuschüsse für Lehre und Forschung seien von den Streichungen nicht betroffen. Dies bestätigte auch die Sprecherin der Technischen Universität Hamburg-Harburg. "Wir müssen sparen", sagte Jutta Katharina Werner. "Professorenstellen sind nicht betroffen."
Die Kieler Christian-Albrechts-Universität und der Standort Kiel des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben derzeit 311 Professoren. Hinzu kommen 39 Juniorprofessuren an der Universität. 30 weitere Stellen sind derzeit vakant, wie eine Sprecherin sagte. Die Stellen seien derzeit ausgeschrieben oder es gebe bereits Verhandlungen mit Wissenschaftlern.
dapd
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