23.09.2011, 13:08 Uhr | dapd
Papst Benedikt XVI. ist seit Donnerstagvormittag zu Besuch in Deutschland. Das katholische Kirchenoberhaupt wurde auf dem Flughafen Berlin-Tegel mit 21 Ehrensalut-Schüssen begrüßt und von Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) empfangen. Kinder überreichten dem Papst Blumen in den Vatikan-Farben Gelb und Weiß.
Die viertägige Reise steht unter dem Motto "Wo Gott ist, da ist Zukunft" und führt Papst Benedikt XVI. auch nach Erfurt, ins Eichsfeld und nach Freiburg. Die offizielle Begrüßungszeremonie sollte dann im Park von Schloss Bellevue folgen, dem Amtssitz des Bundespräsidenten. Dort wollte sich der Papst ins Gästebuch eintragen und eine erste Ansprache halten.
Für den Mittag war eine Begegnung des Papstes mit Merkel geplant. Am Nachmittag sollte Benedikt XVI. im Bundestag eine Rede halten, der allerdings zahlreiche Abgeordnete fernbleiben wollten.
SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier erwartet von der Rede eine Botschaft zur "Zukunft Europas". "Papst und Kirche machen keine Politik. Aber die Kirche kann eine Vergewisserung über die Grundbedingung bieten, die uns 60 Jahre Frieden beschert hat, also die europäische Einigung", sagte Steinmeier der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstagausgabe). Zeitgleich mit der Rede wollten in der Innenstadt mehrere tausend Menschen mit einem bunten Umzug gegen den Besuch und die Sexualmoral des Papstes protestieren.
Im Reichstagsgebäude wollte der Papst sich dann mit Vertretern der jüdischen Gemeinde treffen und danach zum Olympiastadion fahren. Dort sollte der Pontifex mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), zusammentreffen und sich ins Goldene Buch der Stadt eintragen. Zum anschließenden ersten großen Gottesdienst des viertägigen Besuchs wurden 70.000 Menschen erwartet. Für alle Besuchsziele gilt die höchste Sicherheitsstufe.
Es ist der erste offizielle Besuch Benedikts in der Bundesrepublik. Insgesamt ist es aber schon seine dritte Deutschlandreise: 2005 flog er zum Weltjugendtag nach Köln, 2006 besuchte er in seiner bayerischen Heimat München, Altötting, Marktl am Inn, Regensburg und Freising.
dapd
Alois schrieb:
am 22. September 2011 um 12:27:47
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Die Linken (SPD-Die Linke-Grüne) treten das Recht auf freie Meinungsäußerung mit Füßen. Der Papstbesuch ist ein aufschlussreiches Beispiel.
Bei den linken Parteien stellt man fest, dass sie andere Meinungen nicht gelten lassen und den politisch Andersdenkenden niedermachen wollen.Es fehlt nicht nur an Anstand und Disziplin,sondern auch das Respektieren der Meinungsfreiheit.Es gibt viele Punkte,die man bei den einzelnen Religionen kritisieren müssen.Das gottlose und vaterlandslose G. ist dermaßen von Intoleranz geprägt,dass man keinen Unterschied erkennen kann.Hört Euch einfach an,was der Papst sagt und dann könnt Ihr
urteilen.
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Mattner schrieb:
am 22. September 2011 um 12:05:15
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Das Motto stimmt so nicht!
Es muß Heißen ``Wo die Katholische Kirche ist herscht Stillstand``Soll Jeder das glauben was er will,aber nicht
versuchen den Anderen ``zu bekehren``.Glaube bedeutet Unfrieden.
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