10.02.2012, 14:02 Uhr | dapd
Baden-Württemberg will Verbraucher noch besser vor gefährlicher Tattoo-Farbe schützen. Auf Antrag des Landes beriet der Bundesrat am Freitag darüber, ob künftig die Hersteller den Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit der Tätowiermittel erbringen müssen.
In Stichproben seien problematische Inhaltsstoffe wie krebserregende Abbauprodukte organischer Farbmittel oder auch Farbstoffe, die keinerlei Gesundheitsprüfung durchlaufen haben, festgestellt worden, heißt es in dem Antrag. Außerdem könnten mikrobiologische Verunreinigungen der Tätowierfarbe schwerwiegende Infektionen verursachen.
Der baden-württembergische Verbraucherminister Alexander Bonde sagte, jüngsten Untersuchungen zufolge sei in der Altersgruppe von 25 bis 34 Jahren jeder Vierte tätowiert. Der Grünen-Politiker verlangte eine Positivliste zugelassener Tätowierfarben.
Die Bundesregierung lässt derzeit vom Bundesinstitut für Risikobewertung wissenschaftliche Kriterien für die Bewertung von Tattoo-Farbe erarbeiten. Wie Baden-Württemberg strebt auch das Verbraucherministerium an, dass künftig die Hersteller die Sicherheit ihrer Farben nachweisen müssen.
dapd
Hein Mück schrieb:
am 10. Februar 2012 um 14:39:24
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Tattoo-Farbe
Müssen sich die Grünen und die EU-Politkasper eigentlich um jeden noch so unnützen Quatsch kümmern? Tattoos sind völlig
sinn- und nutzlos, von daher ist es jedem der das haben muss doch selbst zuzumuten, sich mit Risiken und Nebenwirkungen auseinanderzusetzen. Nein, wir verbraten lieber wieder Geld in die Bürokratie!
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