14.04.2011, 11:55 Uhr | dapd
Kassel (dapd-hes). Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) fordert einen breiten Konsens in der Energiepolitik. "Man kann die Energiewende nicht auf ein Ja oder Nein zu Biblis reduzieren", sagte Bouffier der "Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen" (HNA) in Kassel. Voraussetzung sei die Akzeptanz in der Bevölkerung. Dafür brauche es eine breite Zustimmung.
"Die meisten Forderungen zum Ausbau der erneuerbaren Energien werden sich nicht so einfach durchsetzen lassen, wenn sie auch von den Bürgern nicht akzeptiert werden", sagte der CDU-Landeschef. Als weitere Hürde führte er an, dass alle Länder um Deutschland herum ihre Kraftwerke am Netz ließen. "Für deren Sicherheit können wir beispielsweise nicht garantieren", sagte Bouffier der Zeitung.
Zur Zukunft des Kernkraftwerks Biblis wollte er sich erneut nicht äußern. Dafür gelte es das Ergebnis des Moratoriums abzuwarten.
dapd
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