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Bouffier informiert sich auf seiner Sommerreise über Naturschutz

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Bouffier informiert sich auf seiner Sommerreise über Naturschutz

19.07.2011, 15:58 Uhr | dapd

Wiesbaden (dapd-hes). Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich am Dienstag auf seiner ersten Sommerreise durch Hessen über Naturschutz und generationsübergreifendes Wohnen informiert. Die drei Ziele der Reise seien Orte, die sonst nicht so viel Beachtung fänden, sagte der CDU-Politiker in Wiesbaden. Auf dem Programm stand auch ein Besuch des Opel-Zoos in Kronberg am Taunus. Dort informierte sich der Regierungschef als Schirmherr über den Neubau des Elefantengeheges.

Ebenso wie die Elefanten benötige er eine dicke Haut, bilanzierte Bouffier sein erstes Jahr im Amt als Ministerpräsident, das er Ende August 2010 von Roland Koch (CDU) übernommen hatte. "Nicht jeder Tag ist Sonnenschein". Er habe aber gelernt, dass Wichtige vom Unwichtigen zu trennen. Bouffier betonte, der Opel-Zoo sei der einzige in Hessen, in dem Elefanten zu sehen seien. Der Tierpark finanziere sich auch komplett selbst, was sehr ungewöhnlich sei. Bouffier bezeichnete den Zoo als wichtigen Standortfaktor für die Region.

Die neue Anlage für die Elefanten kostet laut Tierpark etwa zehn Millionen Euro. Neben den drei derzeit vorhandenen Tieren soll nach der Fertigstellung erstmals seit vielen Jahren wieder ein Bulle nach Kronberg kommen. Auch der Kauf zwei neuer Elefantenkühe ist geplant.

Im Anschluss besichtigte der Ministerpräsident ein Mehrgenerationenhaus in Gründau-Rothenbergen (Main-Kinzig-Kreis). "Hier treffen sich Generationen, die sich sonst nicht so einfach begegnen", sagte der Politiker. Durch die gemeinsamen Aktivitäten entstehe ein "Wir-Gefühl". Das sei gerade mit Blick auf den demografischen Wandel sehr wichtig. Bouffier sagte , Projekte wie Mehrgenerationenhäuser sollten nicht durch zu viele bürokratische Hürden behindert werden.

Letzte Station der Sommerreise war das Biosphärenreservat Rhön. Dort wollte Bouffier nach eigenen Worten sehen, wie der Erhalt der Natur und die gleichzeitige Nutzung dort funktionierten. Bei seiner Reise suchte der Ministerpräsident auch den Kontakt zu den Bürgern. Begleitet von zahlreichen Journalisten und Kamerateams befragte er Zoobesucher nach ihren Lieblingstieren und sprach mit den Kindern eines Zeltlagers über ihre Erfahrungen.


dapd  

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