12.02.2012, 16:05 Uhr | dapd
Der Bürgerentscheid über die Abwahl von Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) ist am Sonntag in Duisburg störungsfrei abgelaufen. Nach Angaben eines Stadtsprechers gab es bis zum Nachmittag keine größeren Zwischenfälle. Zwei Wahllokale hätten am Morgen aber erst leicht verspätet geöffnet. Zur Wahlbeteiligung macht die Stadt keine Angaben. Um 18.00 Uhr schließen die Wahllokale. Mit einem Ergebnis rechnet der Sprecher "zwischen 19.00 und 20.00 Uhr".
In Blogs und Onlinemedien wurde über eine rege Wahlbeteiligung berichtet. 365.000 Einwohner sind wahlberechtigt. Mindestens 91.250 Personen - das entspricht 25 Prozent der Wahlberechtigten - müssen für eine Abwahl stimmen, damit der wegen der Loveparade-Katastrophe umstrittene Oberbürgermeister seinen Posten räumt.
dapd
Turbo schrieb:
am 12. Februar 2012 um 19:21:51
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Sauerland @ Duisburger
Sorry, aber Sie machen es sich zu einfach. Wenn der Bürgermeister versucht ein Event in die Stadt zu holen, gehört
das zu seinen Aufgaben. Wo war denn im Rahmen der Veranstaltung die Polizei und die Veranstalter. Wer war denn für die Veranstaltung verantwortlich. Würden Sie, wenn Sie einen Fehler bei Ihrem Arbeitgeber gemacht haben, kündigen unter Verzicht auf Ihre Rentenanwartschaft. Wenn alles falsch ist was dser Bürgermeister gemacht, dann wählt ihn ab. Aber nicht aus diesem Grund.
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Duisburger schrieb:
am 12. Februar 2012 um 19:06:50
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@Turbo
Ich bin Duisburger und das was hier passiert, hat nichts mit Lynchjustiz zu tun. Es geht lediglich um "moralisch"
Verantwortung und eine politische Meinungsäußerung. Um die strafrechtliche Seite werden sich die Gerichte kümmern, wie auch immer das Verfahren ausgehen wird. Sicher ist aber, daß Sauerland die Loveparade unbedingt wollte.Und deshalb meiner Meinung nach auch die (politische) Verantwortung hatte. Und das "politische Gericht" ist die Meinung der Wählerinen und Wähler.
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Turbo schrieb:
am 12. Februar 2012 um 17:49:33
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OB Sauerland
Ich bin zwar kein Duisburger, möchte aber dennoch ausführen, dass hier von den falschen Leuten eine Entscheidung
herbeigeführt wird, die Ihnen sachlich nicht zusteht. Die Problematik nach der Loveparade ist sicherlich nicht Versäumnis einer einzelnen Person. Hier haben viele Funktionen versagt und einer muss jetzt den Kopf dafür hinhalten. Früher nannte man es "Lünchen"
Ich kenne Herrn Sauerland nicht persönlich aber was hier geschieht grenzt an Lünchjustiz. Muss unbedignt ein Opfer her
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