20.04.2011, 13:54 Uhr | dapd
Bonn (dapd-nrw). Mehr als 100 Werke aus allen Schaffensphasen von Max Liebermann zeigt die Bundeskunsthalle in Bonn ab Donnerstag. Die Leihgaben für die umfangreichste Liebermann-Schau seit mehr als 30 Jahren stammen von über 50 Museen und Privatsammlern aus mehr als zehn Ländern, wie die Kuratoren bei der Präsentation der Ausstellung am Mittwoch mitteilten. Die Ausstellung "Max Liebermann - Wegbereiter der Moderne" ist bis zum 11. September zu sehen. Liebermann (1847-1935) zählt zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Impressionismus.
Bevor er sich der Freilichtmalerei widmete, schuf er zahlreiche naturalistische Bilder mit sozialer Thematik sowie Porträts von Vertretern aus Politik und Kultur seiner Zeit. Seine frühen Bilder zeigen in vielen Motiven einfache Menschen bei der Arbeit, was ihm den Ruf eines "Apostels der Hässlichkeit" eintrug.
Ergänzend zu der Ausstellung wurde auf der Dachterrasse der Bundeskunsthalle ein Künstler-Garten angelegt. Er orientiert sich am Garten von Liebermanns Villa am Berliner Wannsee und zitiert dessen drei wichtigste Elemente Birkenallee, Heckengärten und Stauden.
Geöffnet ist die Ausstellung dienstags und mittwochs von 10.00 bis 21.00 Uhr, donnerstags bis sonntags von 10.00 bis 19.00 Uhr. Der Eintritt beträgt acht Euro, mit Dachgarten-Besuch zehn Euro.
dapd
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