26.10.2011, 12:00 Uhr | dapd
Die Bundesminister aus NRW sehen in der Entscheidung von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) über die Bundeswehrstandorte ein positives Signal für Bonn. Es sei gut, "die Reform der Bundeswehr nicht mit der Bonn/Berlin-Frage zu vermengen und die geplante Verlagerung größerer Teile des Ministeriums von der Hardthöhe nach Berlin zurückzustellen", erklärten Umweltminister Norbert Röttgen (CDU), Außenminister Guido Westerwelle und Gesundheitsminister Daniel Bahr (beide FDP) am Mittwoch.
Bundesweit werden mit der Bundeswehrreform 31 Standorte geschlossen, zwei davon in Nordrhein-Westfalen. An Rhein und Ruhr gab es bisher 51 Bundeswehrstandorte, an denen gut 36.000 Soldaten stationiert sind. Künftig werden es rund 10.000 Posten weniger sein.
dapd
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