14.02.2012, 08:27 Uhr | presseportal.de
Aachen (ots) - Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Aachen haben gleich zwei Schleusern das Handwerk legen können. Ein 31-jähriger Tunesier war am ehemaligen Grenzübergang Aachen-Lichtenbusch aus Belgien eingereist. In seinem Fahrzeug waren ein Nordafrikaner und ein Palästinenser, die beide über keine Ausweispapiere verfügten. Einer der beiden geschleusten Personen war bereits wegen ausländerechtlicher Verstöße mehrmals in Belgien in Erscheinung getreten. In Deutschland war er auch schon polizeilich in Norddeutschland aufgefallen und zwischenzeitlich wegen ausländerrechtlicher Verstöße zur Festnahme ausgeschrieben, außerdem war ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung bei der Staatsanwaltschaft Kiel anhängig. Weiterführende Ermittlungen ergaben, dass er erstmals in Norwegen einen Asylantrag gestellt hatte. Nach Beschluss des Amtsgerichtes Aachen wurde er in Sicherungshaft für die Zurückschiebung nach Norwegen genommen. Der Fahrer und Beifahrer hatten zudem noch kleinere Mengen an Marihuana bei sich und wurden wegen der ausländerrechtlichen Verstöße sowie der Betäubungsmittelverstöße beanzeigt. Auch für einen 19-Jährigen war am Aachener Hauptbahnhof zunächst Endstation, weil er einer anderen Person bei der unerlaubten Einreise behilflich war. Der junge Mann mit Wohnsitz in Norwegen, der selbst aus Afghanistan stammt, hatte einem Landsmann bei der Einreise nach Deutschland verholfen. Der Schleuser wurde vorläufig festgenommen und wegen ausländerrechtlicher Verstöße beanzeigt. Sein Landsmann wurde nach Stellung eines Asylantrages an eine Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet.
Quelle: presseportal.de
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