14.09.2011, 10:20 Uhr | presseportal.de
Aschaffenburg (ots) - Die Bundespolizei hat gestern Mittag (11. September) in Aschaffenburg einen europaweit gesuchten Polen festgenommen. Der Mann wird beschuldigt, in seinem Heimatland mit Hilfe von gefälschten Papieren Mobilfunkverträge inklusive Handys ergaunert zu haben. Heute Vormittag ordnete der Richter Haft an.
Gestern Mittag kontrollierten Bundespolizisten einen 25-jährigen Polen im Eingangsbereich des Hauptbahnhofs Aschaffenburg. Der Mann war ihnen zuvor aufgefallen, weil er betrunken durch die Halle getorkelt war. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten eine internationale Fahndungsausschreibung des Staates Polen fest. Wie sich herausstellte, wird der 25-Jährige in seinem Heimatland beschuldigt mit gefälschten Unterlagen Mobilfunkverträge abgeschlossen, und so mehrere Handys ergaunert zu haben.
Die Nacht auf Montag verbrachte der Mann daher im Gewahrsam der Polizei. So konnte er sich zumindest etwas von seiner Alkoholisierung in Höhe von 2,90 Promille erholen und dem Richter nüchtern gegenübertreten.
Heute Vormittag brachte die Bundespolizei den Gesuchten zum Amtsgericht Aschaffenburg, wo der Haftrichter die Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt anordnete. Dort wird der Festgenommene bis zur Überstellung an die polnischen Behörden verbleiben.
Quelle: presseportal.de
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