23.02.2012, 12:08 Uhr | dapd
Die NRW-Grünen beteiligen sich an den Protestaktionen gegen den geplanten Castor-Transport vom Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus. In bis zu 76 Einzeltransporten sollen 152 Castor-Behälter mit Atommüll "quer durch NRW, quer durch dicht besiedelte Gebiete auf stark befahrenen Autobahnen gebracht werden", kritisierten die Grünen am Donnerstag in einer Mitteilung.
Mit Autokorsos, Kundgebungen sowie Aktionen an Autobahnbrücken und Autobahnraststätten wollen Atomkraftgegner am Samstag (25. Februar) den Druck auf die schwarz-gelbe Bundesregierung erhöhen. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) soll zu einem Verzicht auf die Transporte bewegt werden. Rot-Grün in NRW will den Atommüll vorerst weiter in Jülich lagern lassen.
dapd
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