13.02.2012, 14:59 Uhr | dapd
Christoph Ahlhaus (CDU), Ex-Bürgermeister Hamburgs (Quelle: dapd)
Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat nach Informationen des "Hamburger Abendblatts" ein Ermittlungsverfahren gegen Ex-Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU), eingeleitet.
In dem Verfahren gegen den heutigen Bürgerschaftsabgeordneten gehe es um den Vorwurf der Vorteilsannahme im Zusammenhang mit dem Kauf seines Hauses in den Elbvororten, schreibt das Blatt in seiner Montagausgabe. Die bei einem Hauskauf übliche Makler-Courtage soll Ahlhaus erlassen worden sein.
Ahlhaus wies die Vorwürfe als "abstrus" zurück. Er habe eine Courtage bezahlt, sagte er der Zeitung, "einen hohen fünfstelligen Betrag". Er habe zwar mit dem Makler verhandelt, weil ihm die Courtage zu teuer vorkam. Beim Preis nachzuverhandeln, sei aber üblich.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg wollte sich auf dapd-Anfrage nicht zu dem Bericht äußern. "Dazu machen wir keine Angaben", sagte ein Sprecher.
Ahlhaus war wegen seines Hauses schon mehrfach in die Kritik geraten, vor allem wegen der umfangreichen Sicherungsmaßnahmen. Insgesamt wurden etwa 1,2 Millionen Euro aus Steuermitteln ausgegeben, um das Haus sowie eine Zweitwohnung in Altona mit speziellen Fenstern, Überwachungstechnik und Sicherheitszäunen auszustatten.
dapd
Johann schrieb:
am 13. Februar 2012 um 21:11:27
(31)
(31)
Ahlhaus
Lächerlich ist dieser Vorwurf. Unzählige Menschen zahlen beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie keine Maklerprovision. Was geht es
das Hamburger Abendblatt an ob Herr Ahlhaus eine MP zahlt? Dieser Vorwurf ist primitiver als das Verpetzen unter Grundschulkindern.
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Bürger schrieb:
am 13. Februar 2012 um 20:37:33
(57)
(12)
Sicherheit
"Insgesamt wurden etwa 1,2 Millionen Euro aus Steuermitteln ausgegeben, um das Haus sowie eine Zweitwohnung in Altona mit
speziellen Fenstern, Überwachungstechnik und Sicherheitszäunen auszustatten." Er wusste schon damals, dass der Zorn des Bürgers ihn mal erreichen könnte ;)
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Hamburger schrieb:
am 13. Februar 2012 um 19:28:51
(67)
(39)
Hamburg
Was mich an den SPDlern wundert, ist ihre absolute Scheinheiligkeit. Es ist wohl eine Selbstverständlichkeit dass bei der
Maklerprovisium gehandelt wird.....UNd die Scheinheiligen hier, die so tun, als würden sie nicht handeln, sind einfach nur verlogen oder naiv.
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