09.03.2011, 11:11 Uhr | dapd
Essen/Berlin (dapd-nrw). Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die Oberbürgermeister der Ruhrgebietsstädte zur Einrichtung einer einheitlichen regionalen Umweltzone auf. Dieser Schritt sei nötig, weil ansonsten Strafzahlungen in Höhe von bis zu 50.000 Euro pro Tag durch die EU-Kommission drohten, teilte die DUH am Mittwoch in Berlin mit. Bei der EU-Kommission bestehe keine Bereitschaft mehr, über den Juni 2011 hinaus weitere Verlängerungen der Feinstaubgrenzwerte auszusprechen, hieß es.
"Nur eine übergreifende 'Umweltzone Ruhrgebiet' wird ausreichend dazu beitragen, die Gesundheit der Menschen im ganzen Ruhrgebiet vor den ultrafeinen und krebserregenden Feinstaubpartikeln aus Dieselmotoren zu schützen", sagte der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Bislang existierten im Ruhrgebiet 15 kleinere Einzelumweltzonen, die keinen ausreichenden Beitrag zur Luftreinhaltung leisten.
Zusätzlich sind nach Angaben der DUH im Januar 2010 EU-weit Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) in Kraft getreten. Diese könnten derzeit aber in kaum einer deutschen Stadt eingehalten werden, hieß es. Die EU erteile Ausnahmegenehmigungen bis maximal 2015 jedoch nur, wenn die betroffene Kommune nachweist, dass sie die angemessenen Schritte zur Reduktion ergreift.
dapd
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Nie wieder offline - endlos surfen & simsen. Nummer mitnehmen und 25,- € sichern. von congstar.de