12.01.2011, 12:31 Uhr | DAPD
Baunatal (dapd-hes). Als Reaktion auf den Dioxin-Skandal soll nach Meinung des Präsidenten des Hessischen Bauernverbandes (HBV), Friedhelm Schneider, ein "Feuerwehr-Fonds" der Futtermittel-Industrie für Schäden der Landwirte aufkommen. Wie er am Dienstag zum Auftakt der Landwirtschaftlichen Woche Nordhessen in Baunatal sagte, darf es nicht sein, dass die Bauern Nachteile erlitten, wenn Zulieferanten nicht vertrauenswürdig arbeiteten. Schneider regte an, auch über unterschiedliche Einfärbungen von Industriefetten und Fetten für Futter nachzudenken.
Obwohl der Dioxin-Skandal in Hessen bisher keine größeren Ausmaße angenommen hat, fürchtet der HBV Preisverluste. Ein möglicher Image-Schaden drohe auch unbeteiligte Betriebe zu belasten, warnte Schneider. Belastbare Prognosen seien noch nicht möglich. Die Preise für Schweine seien leicht zurückgegangen.
Ausdrücklich lobte der HBV-Präsident das Krisenmanagement im Schwalm-Eder-Kreis, wo neun Höfe vorübergehend gesperrt worden waren, weil dort Futtermittel mit überhöhten Dioxin-Werten vermutet worden waren. Fast alle Höfe sind seit dem Wochenende wieder freigegeben. Lediglich ein Hof, der mit möglicherweise belasteten Mastferkeln aus Thüringen beliefert worden war, sei weiter gesperrt, berichtete Agrar-Staatssekretär Mark Weinmeister (CDU).
DAPD
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Nie wieder offline - endlos surfen & simsen. Nummer mitnehmen und 25,- € sichern. von congstar.de