13.01.2011, 18:37 Uhr | DAPD
Saarbrücken (dapd-rps). Im Saarland sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums bislang keine belasteten Lebensmittel über offizielle Lieferwege aufgetaucht. Über Schnellwarnsystem werde das Land frühzeitig von den anderen Bundesländern informiert, sagte Gesundheits- und Verbraucherschutzminister Georg Weisweiler (FDP) am Mittwoch in Saarbrücken. Sollte es Hinweise geben, würden umgehend Gegenmaßnahmen wie Rückrufaktionen und Kontrollen der belieferten Händler eingeleitet.
Weisweiler wies zugleich darauf hin, dass es "keine akute Gesundheitsgefahr" gebe, selbst wenn belastete Lebensmittel wie Fleisch oder Eier verzehrt würden. Das habe das Bundesinstitut für Risikobewertung bestätigt.
Nach Angaben des auch für Landwirtschaft zuständigen Wirtschaftsministers Christoph Hartmann (FDP) werden derzeit alle größeren Geflügel- und Schweinehalter im Saarland zusätzlich kontrolliert und Proben auf Dioxin untersucht. Ebenso würden Aufzeichnungen der Betriebe geprüft, um sicher zu gehen, dass tatsächlich keine belasteten Futtermittel in die Nahrungsmittelkette gelangt seien.
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