07.01.2011, 15:09 Uhr | DAPD
Saarbrücken (dapd-rps). Im Skandal um mit Dioxin verseuchte Lebensmittel haben die saarländischen Behörden bislang weder Eier noch Tierfutter mit Dioxin-Belastung festgestellt. Es gebe bisher keine Hinweise darauf, dass belastete Eier in den Einzelhandel gelangt seien, teilte Verbraucherschutzminister Georg Weisweiler (FDP) am Freitag in Saarbrücken mit. Eine abschließende Bewertung sei aber erst möglich, wenn alle betroffenen Betriebe untersucht worden sind, sagte Weisweiler.
Auch belastetes Futtermittel wurde nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums trotz intensiver Prüfungen im Saarland bislang nicht nachgewiesen. Bei größeren Geflügel- und Schweinehaltern werden derzeit verstärkt Futtermittelproben genommen und auf Dioxin untersucht.
Zudem werden den Informationen zufolge die Aufzeichnungen in den Betrieben geprüft, um sicher zu gehen, dass tatsächlich keine belasteten Futtermittel in die Nahrungsmittelkette gelangt sind. Nach dem Bekanntwerden der Verunreinigungen in anderen Bundesländern wurden die im Saarland ansässigen Futterhersteller sowie alle Legehennenbetriebe umgehend vom Ministerium informiert.
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