14.01.2011, 10:54 Uhr | DAPD
Berlin (dapd-lsa). Die rund 180 ausgelieferten Schweine von einem wegen Dioxin-Verdachts gesperrten Hof in Niedersachsen sind zum größten Teil nach Polen und Tschechien exportiert worden. Das teilte das Bundesverbraucherministerium am Freitag in Berlin mit.
"Das ist eine bittere Nachricht", sagte Abteilungsleiter Bernhard Kühnle. Ein kleinerer Teil der Charge, die in Sachsen-Anhalt geschlachtet und verarbeitet worden war, sei in andere Bundesländer gegangen. Inzwischen sei das gesamte Fleisch vermutlich verbraucht. "Es gibt keine Chargen mehr, die man in irgendeiner Form zurückrufen könnte", sagte Kühnle.
Die Schweine waren nach Weißenfels in Sachsen-Anhalt geliefert worden, bevor der Hof bei Verden wegen Dioxin-Funden im Schweinefleisch gesperrt worden war. Kühnle betonte, es sei völlig unklar, ob das Fleisch belastet gewesen sei oder nicht.
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