11.01.2011, 13:34 Uhr | DAPD
Stuttgart (dapd-bwb). Der Verdacht auf Dioxin in Lebensmitteln in Baden-Württemberg hat sich bislang nicht bestätigt. Das Verbraucherschutzministerium teilte am Dienstag mit, dass die Analysen der Überwachungsbehörden den Verdacht in zwei von vier Fällen ausgeräumt hätten. "Die Laborwerte der Proben lagen unterhalb der für Dioxine zulässigen Höchstgehalte", sagte der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Rudolf Köberle (CDU), am Dienstag in Stuttgart.
Mit Blick auf die beiden anderen Verdachtsfälle werde in den kommenden Tagen mit Ergebnissen gerechnet. Der Verdacht auf dioxinbelastete Schlachttiere und pasteurisiertes Flüssigei war am Donnerstag bekannt geworden. Der vorsorglich gesperrte landwirtschaftliche Mastbetrieb darf den Angaben zufolge seine Produkte wieder vermarkten. Die sichergestellten Erzeugnisse seien wieder freigegeben worden, hieß es weiter.
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