22.10.2010, 09:13 Uhr | DDP
Dresden (dapd-lsc). In Sachsen sind in diesem Jahr bereits jetzt mehr Menschen bei Unfällen im Gebirge ums Leben gekommen und ertrunken als 2009. Das geht aus der vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) am Donnerstag vorgestellten Saisonbilanz vor. Demnach starben 13 Personen im Wasser, vier allein beim Hochwasser im August. Im vergangenen Jahr waren neun Personen ertrunken. Die Bergretter bargen acht Personen tot, drei davon nahmen sich das Leben. In der Saison im Vorjahr kamen vier Menschen in den Bergen ums Leben.
Die Wasserwacht des DRK zählte in der zu Ende gegangenen Badesaison nach eigenen Angaben 2.038 Einsätze. Eine besondere Herausforderung sei das Hochwasser im August gewesen, sagte Landesleiter Michael Birkner. Zum ersten Mal seien ausgebildete Luftretter zum Einsatz gekommen. 1.250 ehrenamtliche Rettungsschwimmer sicherten in diesem Sommer an 37 Orten den Badebetrieb, darunter Badeseen, Freibäder und Talsperren.
Die Bergretter zählten laut eigener Statistik in diesem Jahr 550 sogenannte Wintereinsätze. 2009 waren es insgesamt 569. Zur sächsischen Bergwacht gehören 660 Mitglieder.
dapd
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