07.06.2011, 08:12 Uhr | dapd
Hannover (dapd-nrd). Das niedersächsische Landvolk mahnt staatliche Hilfen für die von der EHEC-Krise betroffenen Gemüsebauern an. Jeden Tag würden viele Tonnen Gurken und Tomaten vernichtet, obwohl die Behörden ihre Warnungen vor dem Verzehr der Gemüse bislang mit keinem EHEC-Befund erhärtet hätten, sagte Landvolk-Präsident Werner Hilse am Montag in Hannover. "Die Landwirte dürfen mit dem Schaden nicht allein gelassen werden", forderte er.
Hilse verwahrte sich "gegen den Generalverdacht, mit dem speziell norddeutsche Produkte derzeit behaftet sind". Den Gemüsebauern in Niedersachsen sei durch die EHEC-Krise bereits ein Schaden von rund 12 Millionen Euro entstanden. Täglich erhöhe sich der Schaden um weitere eine Million Euro. Den Betriebsleitern müsse nun "ganz konkrete, direkte und schnelle Hilfe angeboten werden". Nach Angaben einer Sprecherin hofft das Landvolk vor allem auf Hilfen der EU.
dapd
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