10.06.2011, 14:45 Uhr | dapd
Parchim (dapd-lmv). Der für den Menschen gefährliche Eichenprozessionsspinner ist an einzelnen Bäumen im Landkreis Parchim nachgewiesen worden. Maßnahmen zur Bekämpfung der Nester mit den Raupen seien zwischen der betroffenen Gemeinde im südlichen Landkreis sowie den Gesundheits- und Umweltämtern abgestimmt und eingeleitet worden, sagte eine Sprecherin des Landkreises am Freitag.
Befallene Eichen weisen oft zahlreiche nestartige Gespinste in den Astgabeln, am Stamm und am Fuß des Stammes auf. Gefährlich für den Menschen sind die Härchen der Raupen des Eichenprozessionsspinners. Das darin enthaltene Nesselgift kann bei Kontakt Hautreizungen und beim Einatmen Atemnot hervorrufen. Die Sprecherin riet daher, Gespinstnester keinesfalls zu berühren.
dapd
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