21.03.2011, 15:56 Uhr | dapd
Frankfurt/Main (dapd-hes). Licht aus für den Klimaschutz: In Frankfurt am Main und Wiesbaden wird es am Samstag eine Stunde dunkel. Die Städte beteiligen sich an der "Earth Hour" des WWF. In Frankfurt schalten nach Angaben der Stadt vom Montag mindestens 100 Gebäude um 20.30 Uhr die Lichter aus, darunter Römer, Dom und Alte Oper. In Wiesbaden wird das Licht am Kurhaus und am Bowling Green abgedreht. Zudem ist jeder Einzelne aufgerufen, in seiner Wohnung mitzumachen.
An der Aktion unter dem Motto "Abschalten. Umschalten. Für eine sichere Klima- und Energiezukunft!" beteiligen sich nach Angaben des WWF mindestens 50 Städte und Gemeinden in Deutschland. Weltweit hätten bereits mehr als 1.000 Städte in 132 Ländern ihre Teilnahme zugesagt. So blieben etwa der Eiffelturm in Paris und die Christus-Statue in Rio de Janeiro im Dunkeln.
In Frankfurt unterstützten unter anderem Banken und Versicherungen, große Chemieunternehmen und Hotels die Aktion, sagte Umweltdezernentin Manuela Rottmann. "Die Folgen einer Erderwärmung um mehr als zwei Grad würden jedes einzelne Erdbeben, jeden noch so schlimmen Tsunami in den Schatten stellen", sagte sie. Die Bedrohung sei real und eine alle Menschen.
Wiesbaden unterstreicht nach eigenen Angaben mit der Teilnahme den Stellenwert, den der Klimaschutz für die Stadt hat. Damit solle auch daran erinnert werde, dass Anstrengungen unternommen werden müssten, um die Stadt klimafreundlicher und zukunftsfähig zu gestalten.
dapd
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