01.10.2010, 13:48 Uhr | DDP
Halle (dapd-lsa). In den vergangenen 20 Jahren ist die Einwohnerzahl von Sachsen-Anhalt um knapp ein Fünftel gesunken. Seit der Wiedervereinigung verringerte sie sich um 544.000 Personen auf 2,3 Millionen, wie das Statistische Landesamt in Halle am Freitag mitteilte. Das entsprach im Durchschnitt täglich einer Abnahme um 76 Menschen.
Die Statistiker nannten als Gründe für den Rückgang geringere Geburtenzahlen und Abwanderungen. Durchschnittlich kamen pro Tag 47 Kinder zur Welt, 87 Menschen starben. Während 106 Menschen nach Sachsen-Anhalt zogen, kehrten 142 dem Land den Rücken.
Regional verlief die Bevölkerungsentwicklung sehr unterschiedlich. Halle und Dessau-Roßlau mussten seit der Wiedervereinigung Rückgänge von 25 und 24 Prozent hinnehmen, im Saalekreis und im Landkreis Börde sank die Bevölkerungszahl dagegen nur um sechs beziehungsweise sieben Prozent.
dapd
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