19.12.2011, 09:15 Uhr | dapd
Der Streit um Verzögerungen beim Bau der Hamburger Elbphilharmonie geht weiter. Von einem vor vier Wochen erzielten Vergleich mit dem Baukonsortium Adamanta sei die Stadt zurückgetreten, sagte Elbphilharmonie-Sprecher Karl Olaf Petters am Freitag der Nachrichtengentur dapd. Mit ihrer Klage will die Stadt gerichtlich feststellen lassen, dass das Konsortium, an dem auch der Baukonzern Hochtief beteiligt ist, keinen Anspruch auf eine Bauzeitverlängerung über Februar 2012 hinaus hat.
Zwar wird die Elbphilharmonie nach gegenwärtigem Stand ohnehin nicht vor April 2014 fertiggestellt. Die gerichtliche Feststellung kann sich aber auf etwaige Schadensersatzansprüche der Streitenden auswirken. Beide Parteien können sich nun schriftlich äußern, bevor das Hamburger Landgericht am 20. Januar über das weitere Vorgehen entscheidet.
Die Elbphilharmonie ist seit Jahren Streitobjekt in Hamburg. Ursprünglich war für die Stadt ein Kostenanteil von 77 Millionen Euro veranschlagt worden. Mittlerweile ist die Belastung für den Steuerzahler auf 323,5 Millionen Euro gestiegen. Der Abschlussbericht des früheren Untersuchungsausschusses der Bürgerschaft beziffert die Kosten sogar auf 351,3 Millionen Euro.
dapd
ex-Hamburger schrieb:
am 17. Dezember 2011 um 18:43:49
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Die Elb-Philharmonie ...
... wird NIE so schön werden, wie das Opernhaus in Sydney (bei ähnlich schöner Lage ...), aber VIELFACH teurer !
Wer hat denn da geplant ? War das nicht der Hamburger Architekt Hadi Teherani (oder so ähnlich ...) ? Als noch die (viel geschmähten) Kaufleute in HH "das Sagen" hatten, wurde erst einmal hinterfragt, gerechnet, geprüft, Kosten gegen Nutzen abgewogen ... und DANN wurde (vielleicht !!!) gebaut ! Himmel hilf ! ! !
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P.v. Warsow schrieb:
am 17. Dezember 2011 um 18:31:23
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Elbphilharmonie
Schon klar warum sich Ole von Beust aus dem Staub gemacht...Die CDU schmeisst , egal wo , das Steuerzahlergeld mit vollen Händen aus dem Fenster..
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harzer schrieb:
am 17. Dezember 2011 um 17:17:40
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Elbphilharmonie
Wie kann ein einziges Gebäude so viel Geld kosten? Im verhältniss gesehen, ist nicht mal das Regierungsvirtel in Berlin so
teuer gewesen.
Es wird Zeit, das eine unabhängige Kommission eingesetzt wird um zu prüfen, wer den rasanten Preisanstieg verursacht hat und daran beteiligt ist.
Was dann aufgedeckt werden könnte würde mich nicht wundern. Erst recht nicht wenn heraus kommt das auch Stadtbedienstete daran kräftig verdienen.
Der Streit dientlediglich der Ablenkung.
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