15.10.2010, 13:30 Uhr | DDP
Berlin (dapd-bln). Die Afrikanische Elefantenkuh Sabah aus dem Tierpark Berlin-Friedrichsfelde ist unmittelbar an den Folgen der Auseinandersetzung mit ihrer Artgenossin Pori gestorben. "Sie hatte ein Loch in der Schulter, das Schulterblatt war zertrümmert", sagte der Tierarzt des Tierparks Günter Strauß am Freitag auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dapd. Die Infektion sei dann in die Lunge gewandert. Die Elefantenkuh starb am Donnerstag im Alter von 25 Jahren. Die endgültigen Sektions-Ergebnisse werden für Anfang nächster Woche erwartet, daran werde sich aber nach Aussage des Tierarztes "nicht mehr viel ändern". Am Samstag habe die ranghöhere Pori habe die schwächere Sabah am Samstag "etwas doller in die Schranken gewiesen", berichtete Strauß. Dabei habe sich die Elefantenkuh die tödliche Verletzung zugezogen.
Rangeleien zwischen Elefanten gebe es immer wieder. Sabah sei die Schwächste und somit das letzte Tier in der Rangfolge gewesen. Sie war 1987 in den Tierpark gekommen und hatte die beiden Kälber Matibi und Kariba auf die Welt gebracht und aufgezogen.
dapd
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