11.02.2012, 12:12 Uhr | presseportal.de
Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 0132
Im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne: "Brems Dich - rette Leben" wurden in der Zeit vom 10.02.2012, 06.00 Uhr, bis zum 11.02.2012, 06.00 Uhr, landesweite Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Die Dortmunder Polizei führte in ihrem Zuständigkeitsbereich (Dortmund, Lünen, Autobahnen im Bereich der Bezirksregierung Arnsberg) die Kontrollen mit insgesamt 220 Beamten durch. Besonderer Schwerpunkt war Lünen, wo 70 Beamte im Einsatz waren.
Bilanz nach 24 Stunden:
1. Anzahl kontrollierter Fahrzeuge gesamt: 40572
2. Anzahl festgestellter Geschwindigkeitsverstöße: 703 2.1 daraus resultierende Fahrverbote: 3 2.2 sichergestellte/beschlagnahmte Führerscheine: 0 3. Weitere Verkehrsverstöße: 91 4. Anzahl Blutproben nach festgestellten Fahrten unter Einfluss von BTM: 1
Die höchste gemessene Geschwindigkeitsüberschreitung betrug innerorts 39 km/h bei zulässigen 30 km/h; außerorts 59 km/h bei zulässigen 80 km/h und auf der BAB 42 km/h bei zulässigen 60 km/h.
Am 10.02.12 wurde bereits um 06.30 Uhr ein Fahrzeugführer festgestellt, der eine 30er-Zone mit vorwerfbaren 69 km/h befuhr. Neben dem Bußgeld wird ein Fahrverbot fällig werden.
Eine besondere Kuriosität war am 10.02.12 der Ausflug einer Grundschulklasse (Brücherhofschule, Kontrollstelle Preinstraße), die einen Wandertag einlegte und dazu eine Laser-Kontrollstelle der Polizei aufsuchte. Für die Kinder waren die Lasermessungen sehr aufregend.
Ebenfalls am 10.02.12 wurde im Frühdienst ein 72-jähriger Mann gemessen, der bei erlaubten 50 km/h eine vorwerfbare Überschreitung von 19 km/h hatte. Interessanter war in diesem Zusammenhang, dass der Betroffene ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war.
Eine ältere Lünerin wurde im Bereich der B236 am 10.02.12 insgesamt zwei Mal durch die Radarmessung erfasst. Aufgrund der geringen Überschreitung wurde jeweils ein Verwarnungsgeld in Höhe von 10 Euro fällig.
Ein Messtrupp des Verkehrsdienstes der Autobahnpolizei Dortmund wurde durch einen Bürger beschenkt (Süßigkeiten und Mineralwasser). Dieser, ein Lkw-Fahrer aus Lünen, hielt viel von der Arbeit der Polizei und war der Meinung, man müsse den frierenden Beamten/-innen etwas Gutes tun. Da er die Rücknahme der Sachen durchweg ablehnte wurden sie zunächst entgegen genommen. Über die weitere Verwendung wird Anfang der Woche entschieden.
Am 11.02.12 missachtete gegen 01:10 Uhr ein in einem 80 km/h-Bereich mit 120 km/h gemessener Fahrzeugführer das Rotlicht der LSA B236n/B54. Dadurch entzog er sich der Anhaltekontrolle unerkannt. Weitere Ermittlungen erfolgen im Rahmen der Sachbearbeitung.
Hingewiesen werden sollte noch darauf, dass es sich bei dieser Kontrolle nicht um eine einmalige Angelegenheit handelte, sondern die verstärkten Kontrollen auch in Zukunft weitergeführt werden.
Quelle: presseportal.de
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