05.12.2011, 10:53 Uhr | presseportal.de
Dresden (ots) - Am vergangenen Wochenende gab es für die Beamten der Bundespolizeiinspektion Dresden jede Menge zu tun. Hier auszugsweise zwei Sachverhalte: So wurden am Freitagnachmittag bei einer Schengenbinnenfahndung im Reisezug, aus Tschechien kommend, zwei männliche Personen einer Kontrolle unterzogen. Sie zeigten den Bundespolizisten ihre rumänischen Personalausweise. Beim genaueren Hinsehen stellten die Beamten Fälschungsmerkmale fest. So musste die rumänische Herkunft angezweifelt werden. Bei der Bearbeitung des Falles räumten die Personen ein, aus Afghanistan zu stammen, außerdem stellten beide einen Asylantrag. Sie wurden in die nächste Aufnahmeeinrichtung verbracht und müssen sich nun noch wegen unerlaubter Einreise und Urkundenfälschung verantworten. Weiterhin wurde am späten Abend des Sonnabend eine scheinbar verwirrte männliche Person im Hauptbahnhof Dresden durch die Bundespolizei angesprochen. "Er wolle keine Hilfe und es ginge ihm gut". Ausweisdokumente hatte er nicht bei sich, so dass seine Identität erst festgestellt werden musste. Als dies erledigt war, stellte sich heraus, dass der Mann, deutscher Herkunft, durch die Staatsanwaltschaft Dresden zur Festnahme ausgeschrieben war. Es gab noch die Möglichkeit der Haftanstalt zu entkommen, indem er die Restgeldstrafe bezahlte. Da er aber kein Geld hatte, wurde er durch die Bundespolizisten in die JVA Dresden eingeliefert.
Quelle: presseportal.de
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