23.02.2012, 15:50 Uhr | dapd
Das Ermittlungsverfahren wegen Hygienemängeln im Fuldaer Klinikum ist eingestellt worden. Den Erkenntnissen zufolge waren bei 13 Operationen im März und April 2010 nicht sterilisierte Instrumente zum Einsatz gekommen. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung von Patienten gab es laut Staatsanwaltschaft aber nicht.
Keinem der 19 beschuldigten Klinikmitarbeiter könne eine Straftat nachgewiesen werden, teilte die Fuldaer Ermittiungsbehörde am Donnerstag mit. Ob sie dennoch mit einem Bußgeld wegen einer Ordnungswidrigkeit zu rechnen hätten, prüfe nun das Regierungspräsidium Kassel.
Die Ermittler befassten sich mit einer Mitarbeiterin, die für die Sterilisation zuständig war, einem operierenden Arzt sowie 17 Klinikmitarbeitern, die das Operationsbesteck weiterreichten. Sie könnten nicht ausschließen, dass die Mitarbeiterin der Sterilisation in einer Ausnahmesituation fälschlicherweise von einer ordnungsgemäßen Sterilisation ausging, hieß es weiter.
Der Fuldaer Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU) reagierte erleichtert auf die Entscheidung der Staatsanwaltschaft. Die Mannschaft des Klinikums könne ihren Blick jetzt wieder nach vorne richten, sagte er. Der Sprecher des Klinikum-Vorstandes, Thomas Menzel, versicherte, dass das Thema Hygiene werde mit großer Sorgfalt behandelt werde. Nach den Vorfällen habe man mit dem Neubau der Zentralsterilisation und Personalschulungen das "Maximum dessen getan, was möglich" sei.
dapd
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Nie wieder offline - endlos surfen & simsen. Nummer mitnehmen und 25,- € sichern. von congstar.de