22.02.2012, 20:26 Uhr | dapd
Der Präsident des Europäische Parlaments, Martin Schulz (SPD), hat für ein weiteres Engagement Deutschlands bei Bürgschaften zur Stabilisierung kriselnder EU-Staaten geworben. Ein exportabhängiges Land wie Deutschland stabilisiere mit diesen Hilfen seine eigenen Märkte, sagte Schulz beim Politischen Aschermittwoch der NRW-SPD in Schwerte.
"Wenn wir diese Maßnahmen nicht ergreifen, sind die Nachteile deutlich größer", fügte der SPD-Politiker hinzu. Die EU sei "das beste Instrument, Wohlstand und Solidarität in einer globalisierten Welt zu verteidigen". Schulz, der als erster deutscher Sozialdemokrat an der Spitze des EU-Parlaments steht, mahnte zugleich die Einführung einer Finanztransaktionssteuer in Europa sowie eine weitere Regulierung der Finanzmärkte an.
dapd
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