26.09.2011, 12:34 Uhr | dapd
Die Evangelische Kirche in Norddeutschland reagiert enttäuscht auf den Papstbesuch in Deutschland. Der Vorsitzende der Kirchenleitung der Nordelbischen Kirche, Bischof Gerhard Ulrich, sagte dem "Hamburger Abendblatt", er sei vom Ergebnis der Gespräche und der Ansprache Benedikts XVI. in Erfurt ernüchtert. "Ich hatte mir einige Hinweise zumindest zu konkreten ökumenischen Problemen gewünscht, wie zum Beispiel zur Teilnahme konfessionsverschiedener Eheleute an der Eucharistie", sagte er.
Ulrich sagte, der Besuch habe mit Sicherheit die katholischen Christen gestärkt. Benedikts Aufruf zur "Treue zu Rom" zeige aber deutlich die unterschiedlichen Kirchenverständnisse der Konfessionen.
Der katholische Hamburger Erzbischof Werner Thissen sagte der Zeitung, dass von dieser Reise eine "deutliche Wegweisung in der Ökumene" bleibe, weniger in Worten als durch Gesten und durch die Orte, an denen Benedikt sich aufgehalten hat. Der Papst habe deutlich gemacht, dass beide Kirchen der Wahrheit verpflichtet seien und über bestimmte Positionen nicht wie Politiker verhandeln könnten. Die ökumenische Annäherung bleibe ein mühsamer Weg, aber die Begegnung in Erfurt habe neuen Schwung gebracht.
dapd
Nicky68 schrieb:
am 26. September 2011 um 21:02:10
(2)
(1)
Papstbesuch
Diese Kirche ist immun gegen Veränderung. Da helfen keine Lüther!
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Nie wieder offline - endlos surfen & simsen. Nummer mitnehmen und 25,- € sichern. von congstar.de