22.02.2012, 16:28 Uhr | dapd
Richtige Festzeltstimmung kommt beim politischen Aschermittwoch der FDP nicht auf. Mitten in der Rede des Bundesvorsitzenden Philipp Rösler klingelt in einer hinteren Reihe in der Dingolfinger Stadthalle ein Handy laut genug, um im ganzen Saal hörbar zu sein. Rösler versucht aus der Not eine Tugend zu machen: Es sei wohl der soeben angesprochene Mittelstand, der anrufe, um seine Partei zu unterstützen, witzelt der Vorsitzende, der ohne Jackett zur Rede antritt.
Nachdem die Liberalen in den vergangenen Jahren in Straubing zu Gast waren, gastiert die FDP 2012 erstmals in Dingolfing. Der neue Saal ist gut gefüllt. Rund 300 FDP-Anhänger haben sich am Mittwochvormittag in der Stadthalle der niederbayerischen Kreisstadt eingefunden. Den ersten ausdauernden Applaus haben die Anwesenden einige Minuten vor Röslers Rede der bayerischen FDP-Generalsekretärin Miriam Gruß für ihren Spott über den Koalitionspartner CSU gespendet. Diese Partei verhalte sich ihrem Vorsitzenden Horst Seehofer gegenüber so devot, dass man sie in "Zeugen Seehofers" umbenennen könnte, sagte Gruß.
Auch Hauptredner Rösler hat einige Spitzen vorbereitet. Vor den Verhandlungen über die Nachfolge im Bundespräsidentenamt habe er sich mit seiner Frau beratschlagt, berichtet Rösler. Denn seine Frau, betonte der FDP-Vorsitzende in Anspielung auf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CSU), sei die einzige Frau, auf die er höre. Lacher erntet Rösler auch für die Bemerkung, Jürgen Trittin sei, "der letzte fossile Energieträger" der Grünen.
Zum Großteil bleiben die Reden der FDP-Spitzenpolitiker allerdings an Sachfragen orientiert. Rösler und die Chefin der Landes-FDP, Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, dringen auf einen konsequenten Schuldenabbau Griechenlands. Bayerns Wissenschaftsminister Wolfang Heubisch fordert eine Fortsetzung "der restriktiv-progressiven" Finanzpolitik des Freistaates.
Als Kernthema liberaler Politik proklamiert Rösler auch in Dingolfing Wachstumspolitik. Bayern habe seinen Wohlstand nicht zuletzt dem "qualitativen Wachstumsbegriff" der FDP zu verdanken, sagte der Bundeswirtschaftsminister.
Wer Wachstumskritik übe, der "sägt an dem Ast, auf dem wir alle sitzen", warnt der Parteivorsitzende. Kritik an einer Wachstumsorientierung komme zudem meist von denen, die "herzlich wenig mit ihrer eigenen Hände Arbeit für diesen Wohlstand getan haben". Auch diesen Ausruf quittieren die FDP-Parteigänger mit ausdauerndem Applaus.
dapd
Hartaberwahr schrieb:
am 22. Februar 2012 um 18:09:37
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Rösler in Dingolfing ?
die haben den nach Bayern einreisen lassen ??
Die sind auch nicht mehr das was sie mal waren ,die Bajuwaren (:-)
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Ariel schrieb:
am 22. Februar 2012 um 17:40:03
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Die 1,4%-Partei (FDP) hält sich im Fall der Bundespräsidentenneuwahl nicht an die Regeln. Die FDP ist aber am A. noch besser wie die linken Chaoten.
Es ist schon übel, was die FDP im Fall der Bundespräsidentenneuwahl vollzieht. Die FDP glaubt, dass sie mit dem Nichteinhalten der vereinbarten Regeln bei der Bevölkerung punktet. Wir wollen keinen Pfarrer Gauck als BP, auch nicht aus der ehemaligen DDR. Die FDP verschwindet 2013 sowieso in der Versenkung. Problem ist nur, dass die linke Koalition aus SPDGrüne schon bis 2005 bewiesen hat, dass sie vom Regieren und Wirtschaften keine Ahnung hat. Griechenland ist überall dort, wo
SPDGrüne si
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TRUDE schrieb:
am 22. Februar 2012 um 16:46:20
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FDP Rössler
FDP ist trotz allem besser als ROT oder GRÜN. Berichterstattung über reden der CSU gibt es Morgen
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