30.08.2011, 14:25 Uhr | dapd
Berlin (dapd-bln). Die Wahlkämpfer der FDP in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern fordern von der Parteispitze ein sofortiges Ende der Debatte über die Zukunft von Außenminister Guido Westerwelle. Der Spitzenkandidat der Berliner FDP, Christoph Meyer, verlangte im "Tagesspiegel" von der Führung der Liberalen um Parteichef Philipp Rösler, die Diskussion müsse "klar, schnell und unmissverständlich" beendet werden. Sie störe die Sacharbeit der Wahlkämpfer.
Auch der Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern, Gino Leonhard, beklagte: "Personaldebatten bringen uns im Wahlkampf nicht weiter." Er lobte Westerwelle als Politiker, der die FDP "zum besten Ergebnis aller Zeiten" geführt habe. Deshalb verdiene er "liberalen Respekt". Der Fraktionschef im Schweriner Landtag, Michael Roolf, warf der Parteiführung vor, sie betreibe "offensichtlich die Fortsetzung eines unwürdigen Ränkespiels" und nehme damit einen weiteren "Nackenschlag" für die Landtagswahl hin.
dapd
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