08.02.2012, 17:17 Uhr | dapd
Das Kabinett in Wiesbaden hat die Einführung des sogenannten Feuerwehrführerscheins beschlossen. Damit dürfen ehrenamtliche Brandschützer nach interner Schulung und Fahrprüfung mit ihrem Autoführerschein auch Feuerwehrfahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen führen, wie das Innenministerium am Mittwoch mitteilte. "Mit dem Beschluss haben wir praxisnahe und unbürokratische Möglichkeiten geschaffen, damit Freiwillige Feuerwehren auch künftig genügend Fahrzeugführer haben", sagte Innenminister Boris Rhein (CDU).
Seit 1999 durften Besitzer eines Autoführerscheins demnach keine Rettungsfahrzeuge in der Gewichtsklasse zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen mehr lenken. Dadurch seien den Rettungsdiensten Nachwuchsprobleme entstanden. Den Feuerwehrführerschein gibt es den Angaben zufolge neben Hessen bisher in Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.
dapd
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