13.02.2012, 14:09 Uhr | presseportal.de
Frankfurt (ots) - Es ist wieder soweit:
Wir befinden uns in der "Fünften Jahreszeit". Bis Aschermittwoch wird ausgelassen gefeiert. Fröhlichkeit und überschäumende Lebensfreude stehen auf der Tagesordnung. Gleichwohl möchten wir, die Frankfurter Polizei, darauf hinweisen, dass auch und gerade zur Faschingszeit die eine und andere Gefahr auf Sie warten könnte.
Während dieses Zeitraums führen wir verstärkte Alkohol- und Drogenkontrollen durch. Damit Ihr Spaß während der "Närrischen Zeit" ungetrübt bleibt, bitten wir Sie, Ihre Fahrzeuge nach dem Genuss alkoholischer Getränke und anderer Rauschmittel stehen zu lassen oder gar nicht erst mitzunehmen. Weichen Sie auf Alternativen wie den Öffentlichen Personennahverkehr oder Taxis aus.
In der Faschingszeit ist immer wieder zu beobachten, dass Kinder Bänder, Leinen o.ä. über Straße und Weg spannen, um von Autofahrern einen sogenannten "Faschings-/Wegezoll" zu fordern.
Der beliebte "Faschings-/Wegezoll" der meist von langer Tradition getragen ist und hauptsächlich von Kindern erhoben wird, birgt ein großes Gefahrenpotential, weil:
- Kinder die Reaktionsfähigkeit der Autofahrer nicht abschätzen können und unverhofft vor herannahende Fahrzeuge springen. - Häufig haben sich Kinder die Bänder, Leinen o.ä. um das Handgelenk oder den Körper geschnürt. Sie können in diesen Fällen von den Fahrzeugen mitgeschleift werden, wenn die Autofahrer nicht anhalten und einfach weiter fahren - Erfahrungen haben gezeigt, dass die Sperrbänder so stabil sind, dass es durchaus in Einzelfällen zu Beschädigungen an einzelnen Fahrzeugen kommen kann.Der aus dem "Faschings-/Wegezoll" erzielte Gewinn steht in keinerlei Relation zu den daraus resultierenden Gefahren für Leib und Leben der Kinder.
Deshalb haben wir folgende Bitte an Eltern, Lehrer(innen) und Erzieher(innen):
Sensibilisieren Sie Kinder in Bezug auf dieses Thema und weisen Sie auf die möglichen Gefahren beim Erheben des "Faschings-/Wegezoll" eindringlich hin.
- Faschingszoll ist zu gefährlich, um erhoben zu werden! -Die Polizei Frankfurt am Main
(Simone Weinz, 069-755 34110)
Quelle: presseportal.de
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