19.12.2010, 11:37 Uhr | DAPD
Berlin (dapd). SPD-Chef Sigmar Gabriel hat seine Kritik an der jüngsten Reise von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) bekräftigt. "Man darf die Soldatinnen und Soldaten nicht als Kulisse der Inszenierung von Politikern missbrauchen" sagte Gabriel der "Welt am Sonntag". Guttenberg stelle nicht die Soldaten in den Mittelpunkt, sondern sich selbst.
Zu seiner umstrittenen Bemerkung, im Aufgebot Guttenbergs am Hindukusch fehle nur noch TV-Sternchen Daniela Katzenberger, sagte Gabriel: "Ironie zu verstehen, ist nicht jedermanns Sache." Er selbst finde klare Worte hilfreich und offene Debatten richtig. Verdruckstes Um-den-Brei-herum-Reden sei seine Sache nicht.
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