15.02.2012, 08:26 Uhr | dapd
Im Tarifstreit für die 12.500 Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) berät die Gewerkschaft ver.di am Mittwoch ihr weiteres Vorgehen. Dabei muss die Tarifkommission entscheiden, ob es noch in dieser Woche zu einem ersten Warnstreik kommen soll. "Die Situation ist festgefahren. Die Zeichen stehen auf Sturm", sagte ein ver.di-Sprecher der Nachrichtenagentur dapd.
Am Dienstag war die sechste Verhandlungsrunde gescheitert. Zwar hatte die Arbeitgeberseite ein neues Angebot vorgelegt, doch aus Gewerkschaftssicht war es immer noch deutlich zu gering.
Die Beschäftigten fordern eine Lohnerhöhung, die die Inflationsverluste ausgleicht. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. Die Arbeitgeber wollen den Tarifvertrag für vier Jahre abschließen.
dapd
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