15.02.2012, 14:17 Uhr | dapd
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Bildungsbeschlüsse der schleswig-holsteinischen Landesregierung als unzureichend kritisiert. Es handele sich um eine kosmetische Maßnahme im Wahlkampf, um die Eltern zu beruhigen, sagte GEW-Landesvorsitzender Matthias Heidn am Mittwoch in Kiel. Die von CDU und FDP geplante Aufstockung des Vertretungsfonds sei zwar nicht schlecht, wiege die Streichung von 600 Lehrerstellen aber nicht auf.
Zudem böten Vertretungsstellen jungen Lehrkräften keine Perspektive, sagte Heidn. "Wer geht schon als ausgebildete Lehrerin für eine halbe Stelle für sechs Wochen von Plön nach Husum?" Selbst in zentral gelegenen Orten gebe "kaum noch geeignete Vertretungskräfte".
dapd
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